DJK – Was soll das denn heißen ?

DJK steht für „Deutsche Jugendkraft“

Wie bitte ?

Ja, denn „der Jugend Zier ist ihre Kraft“. Diese Formulierung stammt übrigens aus dem Alten Testament (Spr 20). Und danach haben uns die Gründer in den zwanziger Jahren diesen Namen gegeben. Sollten wir ihn jetzt ändern, nur weil er manchmal als altmodisch, von manchen gar als etwas „martialisch“ empfunden wird? Sagen wir doch einfach „DJK“ !
Das Wort „Jugendkraft“ ist keine Erfindung der Gründer des DJK-Sportverbandes. Es war in der Zeit der Gründung – in der Blütezeit der Jugendbewegung – ein häufig verwendeter und selbsterklärender Begriff der Alltagssprache, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sportbereichen verwendet wurde (z. B. Italien: Juventus). Er bedeutete die Summe aller positiven, kraftvollen, kreativen Eigenschaften der Jugendzeit schlechthin, ohne dass diese damit auf den Lebensabschnitt Jugend begrenzt wären.

Ja, und was ist die „DJK“ ?

Die DJK ist ein Sportverband – das sind viele Sportvereine – im Deutschen Sportbund „mit besonderer Aufgabenstellung“.

Und was heißt denn das ? „Besondere Aufgabenstellung“ ?

Naja, das muss man – wie den Namen selbst auch – aus der Geschichte, aus unserer Tradition sehen. Die DJK-Vereine sind ab 1920 aus der katholischen Kirche heraus entstanden; so wie andere Sportvereine zum Beispiel aus der Arbeiterbewegung heraus. Deshalb waren wir auch während der Diktatur des 3. Reiches unbequem und wurden verboten. Bei der Wiedergründung nach dem 3. Reich haben wir auch die Gründung des Deutschen Sportbundes mitgestalten dürfen, sind auch Mitglied im Deutschen Sportbund geworden und nehmen selbstverständlich an seinen Spielrunden teil, die Nähe zur Kirche als gewachsenes Merkmal unserer Vereine haben wir aber beibehalten. Und das ist eben – vom Sportbund anerkannt – unsere „besondere Aufgabenstellung“.

Ja, … und was bedeutet das für Euren Sportbetrieb ? Betet ihr da etwa… ?

Naja, beim Sportbetrieb selbst nicht unbedingt, da wollen wir Tore erzielen, Punkte holen… und, und, und. Aber die Pflege der Gemeinschaft, die Sorge um den Mitmenschen über den Sport hinaus, die „Brücke zwischen Kirche und Sport“ ist vielleicht auch ein wenig „Gebet“. Jedenfalls ist dies – neben dem Sport – unser Ziel, das wir mit sportlichem Ehrgeiz genauso wie Punkte und Tore anstreben.

 

Und wenn Dir das zusagt, mach doch mit!

(Quelle: www.djk-dv-freiburg.de)

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